Rennserie für Frauen seit 1998

Der Frauen-Cup ist eine Rennserie im Schweizer Strassenradsport und wird seit 1998 durchgeführt. Ziel ist es, den Leistungs- und Breitensport sowie den Nachwuchs zu fördern. Deshalb werden nicht nur Gesamtsiegerinnen in den Kategorien Elite und Nachwuchs gekürt. Sämtliche Frauen, die eine Mindestanzahl Rennen bestreiten, bekommen am Ende der Saison ein Preisgeld. Die Wertungsläufe finden in der Schweiz statt. Teilnehmen dürfen jedoch nicht nur Schweizerinnen, sondern auch Fahrerinnen aus dem Ausland. Wie schon am Anfang steht der Emmentaler Radsportförderer Ernst Kobel an der Spitze der Organisation.

 
 

Frauen-Cup 2022

In diesem Jahr findet bereits die 24. Austragung des Frauen-Cups statt. Zwischen März und August werden zehn Wertungsläufe ausgetragen. Die Organisatoren hoffen, dass alle Rennen durchgeführt werden können. Das war zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie nicht der Fall. Sollte es kurzfristig zu Änderungen im Kalender kommen, wird dies hier kommuniziert.

Als neuer Hauptsponsor ist Primeo Energie beim Frauen-Cup eingestiegen. Das Unternehmen mit Sitz in Münchenstein BL hat die Absicht, die Serie über mehrere Jahre zu unterstützen. Davon profitieren insbesondere die Fahrerinnen, ihre Preisegelder werden erhöht.

 

Rennkalender 2022

07.03.2022 GP Crevoisier Les Genevez JU

16.04.2022 GP Osterhas Affoltern a. A. ZH

01.05.2022 GP Luzern Pfaffnau LU

07.05.2022 Berner Rundfahrt / Tour de Berne Lyss BE

22.05.2022 GP Cham-Hagendorn ZG

29.05.2022 Einzelzeitfahren Thun BE

06.06.2022 Pfingstrennen Ehrendingen AG

17.07.2022 GP Ticino Lodrino TI

24.07.2022 GP Olten SO

07.08.2022 GP Oberbaselbiet Zunzgen BL 

29.10.2022 Ehrung Siegerinnen in Langnau i. E. BE

 
 
 

Frauen-Cup 2021

Sandra Weiss (Elite) und Fiona Zimmermann (Nachwuchs) waren die Siegerinnen des Frauen-Cups 2021. Insgesamt haben es neun Fahrerinnen in die Schlusswertung geschafft. Sie bestritten mindestens fünf der sechs Rennen im Rahmen der Serie - und werden daher mit einem Preisgeld belohnt. Wegen den Covid-19-Massnahmen konnten nicht alle Rennen wie geplant durchgeführt werden.